Alle sind sich einig: die Eisbahn wird bleiben. Wahrscheinlich etwas anders als jetzt, aber eine große Eisbahn, auf der auch weiterhin Familien und sportliche Eisläufer zu moderaten Preisen im Freien eislaufen können.
Das jedenfalls ist das Ergebnis eines Gespräches, das heute im Bezirksamt Hamburg-Mitte stattfand. Eingeladen hatte Markus Schreiber, der Bezirksamtsleiter. Ziel des Gespräches sollte sein, den diversen Kritikern der Umgestaltungspläne zu versichern, dass alle Beteiligten eine große Eisbahn in Planten un Blomen erhalten wollten. Dieses sei von Anfang an Ziel des Inverstorenwettbewerbs gewesen. SPD-, GAL- und CDU-Abgeornete der Bezirksversammlung waren auch vertreten und demonstrierten Einigkeit im Ziel, die Eisbahn für Familien erschwinglich zu erhalten. Geht doch!
Zur Untermauerung dieses Ziels wurde von Vertretern der Behörden ausführlich über den Wettbewerb informiert. Der¬† Verantwortliche für das “Management des öffentlichen Raumes” - ja so eine Abteilung gibt es im Bezirksamt - stellte die drei noch im Rennen befindlichen Entwürfe ausfürlich vor.¬† Es wurde klar, dass alle Entwürfe eine Große Eisfläche erhalten wollen.
Der Bäderlandentwurf hat eine um ca. 500 qm verkleinerte Fläche vorgesehen. Wir Eisläufer haben eindringlich die Erhaltung der großen Fläche gefordert. Auch die anderen beiden Entwürfe haben ihre Tücken. So konnten wir uns die Eisbahn mit dem Dach nur sehr schwer vorstellen. Den Freiluftcharakter zu erhalten, war allen sehr wichtig. Auch der Entwurf mit dem Klettergarten und den auf der Eisfläche platzierten Zeltdachpfeilern wirkte aus Eisläufersicht noch nicht überzeugend. Die vielen Hindernisse auf der Eisfläche würden ziemlich stören.
D&K drost consult als erläuterte, dass aufgrund dieser Mängel alle drei Investoren genaue Hausaufgaben für die zweite Runde des Wettbewerbs bekommen hätten. Am 27. März 2009 wird das Preisgericht erneut tagen. Das Ziel ist es, einen bis dahin verbesserten Entwurf auszuwählen, mit dem Investor in konkrete Verhandlungen zu treten und einen Vertrag abzuschließen. Dann kann mit dem Umbau der Anlage zügig begonnen werden.
Eines war allerdings auch von Anfang an klar: Die Stadt Hamburg kann und will kein Geld in die Modernisierung und den Betrieb der Anlage investieren. Das sollen die privaten Investoren übernehmen. Die geben naürlich nur Geld aus, wenn sie eine wirtschaftliche Perspektive für sich sehen. Das soll der Siegerentwurf auch deutlich machen.
Übrigens: ohne Ihre ud Eure deutlichen Meinungsäußerungen hier und an anderer Stelle hätte die Politik und Verwaltung sich nicht so klar öffentlich positioniert. Dann hätte es dieses Gespräch nicht gegeben. Also weiterhin die eigenen Interessen deutlich äußern!
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